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Patrick Heil, Pro-Aqua Geschäftspartner und Ansprechpartner für den Vivenso Beratung:

305 Bäume für den Aberdare-Wald: Wir pflanzen mit Tree-Nation

Warum wir Bäume in Kenia pflanzen lassen und was mit ihnen passiert

von Patrick Heil

Grafik: 305 Bäume für den Aberdare-Wald in Kenia, Baumart Markhamia lutea, Projekt Save the Aberdare Forest, mit dem Logo von Tree-Nation
Unsere 305 Bäume wachsen im Projekt „Save the Aberdare Forest“ in Kenia.

Kurz gesagt

Wir haben über die Plattform Tree-Nation 305 Bäume pflanzen lassen. Sie wachsen im Projekt „Save the Aberdare Forest“ in Kenia, das einen geschädigten Bergwald mit heimischen Baumarten wieder aufforstet. Gepflanzt wurde die Markhamia lutea, ein schnell wachsender Baum, der in Kenia häufig in Agroforst-Systemen steht, also zusammen mit Nutzpflanzen auf den Feldern der Bauern.

Bei uns dreht sich vieles um saubere Luft: Der Vivenso bindet Staub im Wasser und wäscht dabei die Raumluft. Im eigenen Wohnzimmer lässt sich das gut steuern. Für die Luft draußen braucht es andere Mittel, und Wälder gehören zu den wichtigsten. Deshalb haben wir einen Teil unserer Arbeit in Bäume gesteckt, und zwar dort, wo ein Wald dringend Hilfe braucht.

Das Projekt: Save the Aberdare Forest

Die Aberdare-Berge liegen in Zentralkenia. Ihr Wald ist ein wichtiges Wassereinzugsgebiet, hat aber in den vergangenen Jahrzehnten stark gelitten. Das Projekt nennt drei Ursachen: illegalen Holzeinschlag, die Gewinnung von Holzkohle und das Vordringen von Siedlungen und Feldern in den Wald.

Dagegen arbeitet das Projekt auf zwei Wegen:

  • Aufforsten mit heimischen Arten. Gepflanzt werden Bäume, die in der Region natürlich vorkommen oder sich in der Landwirtschaft bewährt haben.
  • Die Menschen vor Ort einbinden. Familien erhalten sparsamere Kochstellen und Biogas-Anlagen. Wer weniger Brennholz braucht, muss weniger Bäume fällen. Dazu kommen Kaffee, Avocado und Macadamia auf den Feldern der Bauern, damit der Wald auch ein Einkommen sichert.

Auf der Projektseite bei Tree-Nation dokumentieren die Mitarbeiter vor Ort regelmäßig, was passiert: vom Mulchen frisch gesetzter Setzlinge über die Kontrolle der Bäume bei den Bauern bis zur ersten Avocado-Ernte.

Die Baumart: Markhamia lutea

Die Markhamia lutea ist in Ostafrika heimisch und wird dort auch Nile Tulip genannt. Sie wächst schnell, trägt gelbe Blüten und lässt sich gut zwischen Feldfrüchten anbauen. Bauern nutzen sie unter anderem als Schattenspender und Holzlieferant. Wer Holz vom eigenen Feld holen kann, muss weniger im Wald schlagen, und so entlastet sie den Bergwald.

Tree-Nation gibt für diese Baumart eine Schätzung von rund 10 kg CO₂ je Baum an. Für unsere 305 Bäume wären das nach dieser Schätzung rund drei Tonnen. Das ist eine Angabe des Projekts und keine Messung, und es ist auch kein Ausgleich für unseren eigenen Betrieb. Uns geht es um den Wald, nicht um ein Etikett.

Was ist Tree-Nation?

Tree-Nation ist eine Plattform, über die Unternehmen und Privatpersonen Baumpflanzungen in Aufforstungsprojekten weltweit finanzieren. Gepflanzt wird von den Projekten vor Ort, Tree-Nation vermittelt, sammelt die Berichte der Projekte und zeigt jedem Unterstützer, wie viele Bäume welcher Art in welchem Projekt für ihn wachsen.

Wie geht es weiter?

Die 305 Bäume sind ein Anfang. Wir möchten weitere Bäume pflanzen lassen und berichten hier, wenn es neue gibt. Das Signet „Über 300 Bäume gepflanzt“ unten auf jeder Seite erinnert daran.

Angaben zum Projekt und zur Baumart: Tree-Nation, Projekt „Save the Aberdare Forest“ (Stand: 05.11.2026). Die CO₂-Angabe ist eine Schätzung von Tree-Nation.

Häufige Fragen

Wie viele Bäume habt ihr gepflanzt?

Bisher 305 Bäume, finanziert über Tree-Nation und gepflanzt vom Projekt „Save the Aberdare Forest“ in Kenia (Stand: 05.11.2026).

Wo wachsen die Bäume?

In den Aberdare-Bergen in Zentralkenia. Das Projekt forstet dort einen Wald wieder auf, der durch illegalen Holzeinschlag, Holzkohle-Gewinnung und das Vordringen von Feldern und Siedlungen geschädigt wurde.

Welche Baumart wurde gepflanzt?

Die Markhamia lutea, ein schnell wachsender, in Ostafrika heimischer Baum mit gelben Blüten. Sie wird oft zwischen Feldfrüchten angebaut und liefert Schatten und Holz.

Wie viel CO₂ binden die Bäume?

Tree-Nation schätzt für die Markhamia lutea rund 10 kg CO₂ je Baum, für 305 Bäume also rund drei Tonnen. Das ist eine Schätzung des Projekts, keine Messung.

Ist der Vivenso dadurch klimaneutral?

Nein. Die Bäume sind ein Beitrag zur Aufforstung, kein Ausgleich für ein Produkt oder unseren Betrieb. Wir sagen deshalb bewusst nicht „klimaneutral“.